Archiv für die ‘persönlich’ Kategorie

Kindergarten

Dienstag, 4. September 2007

Mein Neffe hatte heute seinen ersten Tag im Kindergarten und ich meinen ersten Tag bei einem unserer Großkunden in der Firma. Irgendwie hab ich mich am Anfang glaub ich etwas ähnlich gefühlt, weil ich überhaupt kein Gefühl dafür gehabt habe, was mich da wohl erwarten wird. Letztendlich war es ein relativ problemloser Termin, auch wenn er etwa doppelt so lange gedauert hat, wie ich erwartet hätte. Aber das Arbeitsklima ist in einem Großkonzern schon ganz anders als in einer Firma mit 25-30 Mitarbeitern. Bei uns geht es eher leger und familiär zu, dort doch eher distanziert und formal. Ich glaube, da liegt mir die Arbeit in einer kleinen Firma dann doch besser.
Ach ja, wie im Kindergarten geht’s bei uns aber auch manchmal zu 🙂

Ben schreibt heute vom Schulsport, ehrlich gesagt kann ich ihm das genau nachfühlen. Notentechnisch war ich zwar mit einer relativ soliden Drei und gelegentlich mal einem Ausrutscher in den Zweier-Bereich bei wohlwollenden Lehreren („du hast dich ja bemüht“) noch etwas besser dran, aber meine tiefe Abneigung gegen Schulsport teile ich mit ihm. Ich bin nicht unbedingt groß gewachsen, eher schmächtig und gerade so bis 16 sehr sehr schmal gebaut, was mich immer zu einem der schlechtesten im Schulsport gemacht hat. Die Benotungsskalen fand ich mit ihrer steifen Jahrgangsorientierung schon immer ungerecht, waren da manche Mitschüler doch zwei Köpfe größer zu manchen Zeiten. Nur in einem war ich eigentlich immer relativ gut: Lauf- und Sprungdisziplinen. Da war ich meistens vorne mit dabei und hab mir meine Noten gerettet.

Zum Abschluss wünsch ich Cohu noch viel Erfolg beim Eier aufschlagen für ihre Spaghetti Carbonara 🙂

Ein Update vom Westkreuz

Sonntag, 20. Mai 2007

Lang ist’s her, dass ich hier was reingeschrieben habe. Das hat aber auch seine Gründe.

Wochenlang war ich auf Wohnungssuche, da meine bisherige Wohnsituation in Trudering so nicht weiter tragbar war, es musste was neues her. In München eine Wohnung zu finden ist zwar durchaus möglich, aber gleichzeitig noch eine zu finden, die ein paar andere Kriterien erfüllt als bloß ein Dach über dem Kopf, ist nicht so einfach. Bezahlbar soll sie sein, gut erreichbar und am besten auch noch gut geschnitten. Dass „München-City“ auch irgendwas am Stadtrand direkt an der Autobahn sein kann, lernt man dabei. Oder dass Studenten teilweise keine gern gesehenen Mieter sind. Oder dass Vormieter manchmal ziemliche Dreckschweine sein können.

Nun ja, so viel zum negativen Teil, zum 1. Mai bin ich dann gerade noch rechtzeitig doch noch fündig geworden. Ich wohne jetzt recht nah am S-Bahnhof Westkreuz. Leider nicht in U-Bahn-Nähe, aber man kann nicht alles haben. Auch in Trudering bin ich meistens mit der S-Bahn gefahren, ganz einfach auch der Ziele wegen.
Ich bewohne hier jetzt rund 45 Quadratmeter für mich alleine. Ich hab jetzt ein schönes Wohnzimmer, in dem nur noch das Sofa fehlt, und ein Schlafzimmer, in dem auch mein Schreibtisch steht. Außerdem natürlich noch ein Bad und eine kleine Küche. Da ich im Erdgeschoss wohne, hab ich auch einen kleinen Garten und eine Terrasse. Da muss ich mir mal noch überlegen, wie ich das gestalten werden, bisher hab ich daran gar nichts gemacht. Immerhin sind schon zwei Rhododendren und ein paar Bäumchen drin, dann sieht’s nicht ganz so nackig aus.

Dass es in Zeiten des Telekom-Streiks nicht so einfach ist, einen Arcor-Anschluss umgeschaltet zu bekommen, hab ich auch bemerkt. So Gott und die Telekom wollen, ist morgen dann endlich mein Termin, zu dem ich wieder fließend DSL hab. UMTS ist zwar ganz nett, aber an manchen Tagen hat mich die Verbindung über Handy fast in den Wahnsinn getrieben. Verbindungsabbrüche alle zwei Minuten machen keinen Spaß. An anderen Tagen ging’s dafür wunderbar reibungslos. An der Netzstabilität muss wirklich noch gearbeitet werden.

Resümee eines Geburtstages

Dienstag, 6. März 2007

Gestern war es ja mal wieder soweit, ich hatte Geburtstag. An sich mag ich Geburtstage nicht so besonders, ich stehe ungern so im Mittelpunkt. Das liegt mir einfach nicht. Das ist genauso, wie wenn mir jemand dauernd Komplimente macht, da fühl ich mich dann irgendwann eher unwohl.

Aber gestern war es dann eigentlich ganz nett. Ausgesprochen viele Leute haben mir gratuliert, sehr viele sogar persönlich. Selbst Leute, von denen ich gar nicht gedacht hätte, dass sie an sowas denken. Aber es kann ja nicht jedes Jahr so schlimm sein wie im vergangenen Jahr, da war mein Geburtstag ja der Tag des großen Schneechaos. Da haben mich sehr viele vergessen. Und die, die mich nicht vergessen haben, hatten wichtigeres zu tun oder sind gar nicht bis zu mir durchgedrungen.

Fieberkurve

Samstag, 11. November 2006

Gestern Abend bin ich mit leichten Halsschmerzen ins Bett gegangen, heute Nacht um drei mit stärkeren Halsschmerzen und Kältegefühl wieder aufgewacht. Daraufhin hat mich so richtig ein Schüttelfrost gepackt, eine anschließende Temperaturmessung ergab um 3 Uhr heute Nacht 38,1°C. Heute früh um 7 Uhr hab ich nochmal gemessen, da waren’s schon 38,7°C. Um halb 9 schließlich 39°C, woraufhin ich mal nach Grippemedikamenten gesucht habe. Danke Gripostad C bin ich jetzt immerhin wieder bei 38,3° gelandet.

Ich hoff mal, das hält nicht allzu lange an, denn Anfang nächster Woche sollte ich wieder einsatzfähig sein, sonst ist das in der Uni ziemlich dumm, da muss ich demnächst ein Referat halten. Und in der Arbeit wär’s auch besser, wenn ich nicht auch noch ausfallen würde. Aber mal sehen, für heute hab ich jedenfalls erstmal alles abgesagt, vielleicht ist es ja morgen schon besser…

Arroganz scheint was feines zu sein

Sonntag, 11. September 2005

Ich weiß ja nicht, wie das andere Leute sehen, aber manchmal wundere ich mich, wie weit Arroganz ausstrahlen kann. Und wie es manche Leute schaffen, mich damit vollends zur Weißglut zu treiben. Ich bin ja an sich ein relativ ruhiger Zeitgenosse, aber mit einigen Dingen kann man mich echt ärgern. Aber mehr sag ich besser gar nicht erst, ich kann’s ja doch nicht ändern….


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