Archiv für Dezember 2007

Skuriles aus aller Welt

Dienstag, 11. Dezember 2007

Manche Nachrichten sind schon zu schön, um sie nicht mit anderen zu teilen. Vor allem, wenn man zuerst nur die Überschriften liest:

» Microsoft tötet Weihnachtsmann nach Sex-Affäre
Tja immer diese künstliche Intelligenz… Letztlich geht’s doch immer wieder nur um das eine. Die virtuelle IKEA-Frau verschwand wenigstens früher noch naserümpfend vom Bildschirm, wenn es ihr zu obszön wurde. Heute scheint sie sich nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

» Chefs sollen nicht mehr googeln dürfen
Da frag ich mich: wann kommt endlich das Telefonverbot für Chefs? Da fällt dann sicher auch die Telefonrechnung deutlich geringer aus.

» Zu früh von der Weihnachtsfeier verschwunden? Oli Kahn gesperrt
Die ersten beiden lesen sich ja schon bisschen amüsant und auch etwas absurd. Aber zu früh von der Weihnachtsfeier verschwunden und dann gesperrt? So seltsam ist nicht mal der FC Hollywood. Da steckt sicher mehr dahinter, der Spiegel hat da noch ein paar andere Theorien auf Lager.

Zumindest kann mir das nicht passieren, ich war am letzten Freitag einer der letzten auf der betrieblichen Weihnachtsfeier, was ich dann am Samstag noch ziemlich in den Knochen stecken hatte 😉

Was ist sinnvoll im Netz?

Montag, 10. Dezember 2007

Heute fragte mich mein Chef, wie er seinen 10-jährigen Sohn für den Computer begeistern könne. Auf Youtube surft der Bub schon rum, aber es solle auch was sinnvolles sein. Da musste ich erstmal überlegen, wie ich eigentlich seinerzeit in den Bann der Computer gezogen wurde. So genau erklären kann ich das nicht, ich erinnere mich nur noch als Kind, dass es für mich aufregend war, als wir den ersten Computer gekauft haben. Das war 1987 oder 1988 und der Atari war in vielen vielen einzelnen Schachteln verteilt. Lustigerweise erinnere ich mich noch gut an die Art der Verpackung, da ich diesen roten Schaumstoff noch nie zuvor gesehen hatte.

Aber zurück zum Thema, wie begeistert man Kinder für Computer? Meine Nichten sind jetzt 11 Jahre alt und laden sich für die Schule Sachen aus dem Internet runter. Emailadressen @familieschuetz.de haben sie auch schon länger. Aber ist das jetzt sinnvoller Umgang mit einem PC? Was ist überhaupt sinnvoll? So im Nachhinein betrachtet habe ich im Laufe der Jahre viel sinnlose Zeit am PC verbracht, z.B. mit der Erstellung einer interaktiven Netzkarte der Münchner U-Bahn. Andererseits hab ich mich dadurch auf einem Gebiet weitergebildet, das mir heute in der Arbeit viel hilft. Auch das sinnlose erstellen meiner ersten Website 1996 oder meine ersten Programmieranläufe um 1990 haben letztlich dazu geführt, dass ich heute nen guten Job in der Branche habe.

Ist also surfen auf Youtube und runterladen von Informationen aus Wikipedia sinnlos? Ich vermag es nicht zu sagen, aber im Grunde ist auch chatten nicht so sinnlos wie es manchmal scheint, man lernt auch hier gelegentlich mal was dazu 🙂

Meine These daher: so richtig sinnlos ist nicht mal das werfen von Schafen in Facebook, man muss die Dinge nur alle etwas hinterfragen und darüber nachdenken, wie man das Wissen darüber vielleicht noch sinnvoll umsetzen könnte 🙂

Serverfragen

Sonntag, 9. Dezember 2007

Nachdem ich ja kürzlich einen neuen PC für daheim gekauft habe, bin ich auch beim Server umgestiegen auf ein aktuelleres Modell. Es hat zwar ein paar Tage und eine defekte Festplatte gedauert, lief dann aber doch recht schnell auch problemlos. Ob der Grund für die defekte Festplatte nach rund zwei Betriebstagen die aggressive Schreibtechnik von Linux war, bezweifle ich allerdings 🙂

Die Kündigung beim alten Provider gestaltete sich dann aber doch etwas seltsam. Meine erste Mail mit der Anfrage, ob die Kündigung per Mail ausreichen würde, wurde damit kommentiert, dass ich nur eine jährliche Kündigungsfrist hätte, die Ende Juni ausläuft. Da ich vorher aber schon die AGBs konsultiert hatte, wusste ich genau, dass ich mittlerweile monatlich kündigen kann. Auf meine Antwort mit einem Zitat aus den AGBs kam dann nur eine lapidare Antwort zurück, dass ich ja eigentlich recht hätte. Kein Wort der Entschuldigung oder etwas in der Art. Aber die Kündigung bräuchten sie doch bitte schriftlich. Eine halbe Stunde später war sie draußen, schriftlich.

Nachdem Tobi seinen Blogathlon zwar nicht ganz geschafft hat, aber mir dennoch ein löbliches Vorbild war und ich mich gestern mit cohu einige Zeit austauschen konnte, hab ich mir fest vorgenommen, auch mal wieder mehr zu schreiben 🙂


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